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Franz, du musst!


– Siehts der Mond auch jeden Abend,
Guckt er doch zum Fenster rein,
Drinnen flackert rot die Lampe,
Und man wechselt einen Schein.

Eine Hose wird in Falten
Über einen Stuhl gelegt,
Während sich ein tiefer Seufzer
Zwischenmenschlich fortbewegt.

Eine Spinne lässt sich fallen,
Und ein Seidenfummel fällt,
An der Wand im Schnörkelrahmen
Guckt ein Engel in die Welt.

Eine Fülle von orangen-
farbener Verkäuflichkeit
Legt sich auf das Vorgeprüfte
Und erwartet den Bescheid.

Ein Gebet auf schmalen Lippen
Wird im Himmel überhört,
Und ein Schicksal steht im Zimmer
Irgendwie herum und stört.

Ein ermunterndes: «Was ist denn!»
Aus der Ecke mahnt zur Lust,
Und das Schicksal fährt zusammen
Und entscheidet: «Franz, du musst!»

Siehts der Mond auch jeden Abend,
Guckt er doch zum Fenster rein,
Drinnen fällt beherzt ein Schicksal
Auf ein anderes herein.


 



Wir sind (noch) keine Engel


– Niemals dachten wir, uns zu verkaufen,

Und dann ist es unverhofft geschehn,

Lieber Gott, wir sehn dich Haare raufen

Und den Teufel an der Ofenklappe stehn,


Die er aufhält, uns hindurchzuschieben,

Gottogott, wir wollen da nicht rein,

Unsereins hat sich als Mensch zerrieben,

Doch als Engel werden wir geläutert sein.


Heute gehn wir büßen, gehn wir fegen,

Und bereuen wolln wir himmelwärts dann alles,

Drum, solange wir uns noch zur Kundschaft legen,

(fegend immerhin uns auf dich zu bewegen)

Lass dem Teufel nicht die Lösung unsres Falles!